Gedenkstätte der Zwangsrekrutierten und der Umsiedlung

Gedenkstätte der Zwangsrekrutierten und der Umsiedlung

Beschreibung

Während der Nazi-Besatzung Luxemburgs (Mai 1940 – September 1944) diente der Hollericher Bahnhof als Sammelstelle und Abfahrtsort für die jungen Zwangsrekrutierten in den Reichsarbeitsdienst (RAD) und  in die deutsche Wehrmacht, sowie für tausende als politisch unerwünscht eingestufte umgesiedelte Luxemburger.

Einige hundert Meter weiter pferchte man einen Teil der in Luxemburg lebenden Juden auf die Transporte in die Ghettos oder die Todeslager.  

Heute ist das Bahnhofsgebäude ein Erinnerungsort an die Zwangsrekutierten, die Umgesiedelten und die jüdischen Opfer des NS-Regimes.

Das Museum im Erdgeschoss bietet eine umfangreiche Ausstellung an. 

Es versucht das Schicksal Luxemburgs während des Zweiten Weltkrieges zu dokumentieren.

Zugleich ist der Bahnhof Sitz des dem Staatsministerium unterstehenden « Centre de Documentation et de Recherche sur l'Enrôlement forcé », des « Comité directeur pour le souvenir de l'Enrôlement forcé », sowie der « Fondation du Mémorial de la Déportation ».

Individuelle Besichtigungen
sind von dienstags bis freitags zwischen 9.00 und 11.30 Uhr, bzw 14.00 und 16.30 Uhr möglich.

Gruppen und Führungen
können reserviert werden unter der Telefonnummer: +352 2478-8190
oder der E-mail Adresse: servicememoire@me.etat.lu

Pädagogische Rundgänge
müssen im Vorfeld mit dem Sekretariat vereinbart werden. Sie sind an Dienstagen und Donnerstagen zu den angegebenen Öffnungszeiten vorgesehen.  

Nützliche Informationen

Uhrzeiten

Tage Morgens Nachmittag
Di 09.00h - 11.30h14.00h - 16.30h
Mi 09.00h - 11.30h14.00h - 16.30h
Do 09.00h - 11.30h14.00h - 16.30h
Fr 09.00h - 11.30h14.00h - 16.30h
Adresse

Gedenkstätte der Zwangsrekrutierten und der Umsiedlung
3A, rue de la Déportation
L-1415 Luxembourg

T. +352 2478 8190
F. +352 2487 3043
E. servicememoire@me.etat.lu
S.