Kultstätten entdecken!
Zauberhafte Orte, deren Geschichten enthüllt und weitererzählt werden wollen. Luxemburgs Friedhöfe, Kirchen und Kathedralen sind sehenswerte Kultstätte.
Kirchen & Friedhöfe in Luxemburg-Stadt
Luxemburg-Stadt – eine Ikone zeitgenössischer Kunst
Überwiegend katholisch geprägt, verfügt Luxemburg über ein reiches religiöses Erbe mit Kirchen und Abteien, die bis heute erhalten sind. Seit Jahrhunderten prägen die Türme der Kirchen und ehemaligen Abteien die charakteristische Silhouette der Stadt Luxemburg.
Die drei Türme der Kathedrale Notre-Dame, des nationalen Heiligtums, dominieren das Stadtzentrum von Luxemburg-Stadt. Hier wird die Statue der Schutzpatronin der Stadt und des Landes Luxemburg verehrt – der Trösterin der Betrübten. Die heutige Kathedrale wurde 1621 errichtet, ist jedoch nicht die älteste Kultstätte der Hauptstadt.
Die Ursprünge der St.-Michaels-Kirche reichen bis in die Zeit der Stadtgründung zurück, als Graf Siegfried im Jahr 963 die erste Burg von Luxemburg errichten ließ. Als eine der ältesten Kirchen der Stadt zeugt sie von den Anfängen des Christentums auf dem Bockfelsen. In der gesamten Hauptstadt finden sich zahlreiche Kapellen, Kirchen und Abteien, die als wertvolle, teils wenig bekannte Zeugnisse der luxemburgischen Geschichte und Kultur gelten.
Auf dem Notre-Dame-Friedhof ruhen zahlreiche luxemburgische und internationale Persönlichkeiten, darunter der berühmte „Hauptmann von Köpenick“ sowie Pierre Werner, einer der Väter des Euro. An den Toren von Luxemburg-Stadt erinnern der Luxembourg American Cemetery und der deutsche Soldatenfriedhof an dunklere Kapitel der Geschichte des Landes.