More than a Postcard. Le Luxembourg entre arrivée et départ.
Seit dem 19. Jahrhundert entwickelt sich Luxemburg zu einem faszinierenden Reiseziel. Aus ersten Entdeckungen von Reisenden aus den Nachbarregionen wächst langsam ein vielschichtiges touristisches Bild, in dessen Zentrum die Stadt Luxemburg steht. Als politisches, wirtschaftliches und kulturelles Herz des Landes prägt sie nicht nur Wege und Ankünfte, sondern auch die Vorstellungen, die Besucher mit nach Hause nehmen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wird sie zum europäischen Treffpunkt, an dem sich neue Formen des Reisens verdichten – zwischen Stadtbesuch, Arbeit und Begegnung.
Die Fotothek folgt diesen Spuren in Bildern: vom ersten Ankommen zum bewussten Flanieren, vom Entdecken der Stadt bis zum Festhalten flüchtiger Augenblicke. Die Fotografien erzählen von Bewegung und Erinnerung, von gesellschaftlichen Veränderungen ebenso wie von einer erstaunlichen Beständigkeit in den Motiven des Reisens.
Zum ersten Mal öffnen sich die Perspektiven nach außen: Aufnahmen luxemburgischer Fotografen zeigen den Blick aus dem eigenen Land hinaus in die Welt – nach Europa, Nordafrika und Übersee. Reisen erscheint so nicht nur als Ankunft, sondern auch als Aufbruch.
Im Sommer erweitert sich diese Erzählung in der Fußgängerüberführung, die den Bahnhof mit dem Viertel Bonnevoie verbindet. Als Ort des Ankommens und Aufbrechens, als Knotenpunkt unterschiedlichster Wege, Erwartungen und Begegnungen bietet der Bahnhof einen den idealen Rahmen, um das Thema im urbanen Kontext zu präsentieren.