Kulturerbe und Migration – eine Beziehung, die täglich neu gestaltet wird
Das Bahnhofsviertel ist traditionell durch eine große Vielfalt sozialer Bedingungen und geografischer Herkunft seiner Bewohner geprägt. Heute ist es mit einem Anteil von 83 % ausländischer Einwohner der kosmopolitischste Stadtteil der Stadt Luxemburg. Diese Realität hat eine sehr spezifische historische Entwicklung: die Errichtung des Bahnhofs Luxemburg (1858), die schrittweise Urbanisierung des Bourbon-Plateaus ab den 1860er Jahren, die Fusion der bis dahin getrennten Gemeinden Luxemburg und Hollerich-Bonneweg (1920) sowie in jüngerer Zeit die Umwandlung ehemaliger Industrie- und Handwerksflächen in Wohngebiete.
Trotz dieser scheinbaren Kontinuität hat das Viertel seit 2004 tiefgreifende Veränderungen erfahren, als das Centre de Documentation sur les Migrations humaines erstmals den Stadtrundgang „Migration und Kulturerbe“ im Bahnhofsviertel anbot. Diese wirtschaftlichen und soziokulturellen Umbrüche haben das vielfältige und reiche Kulturerbe des Viertels nachhaltig geprägt. Die Nachzeichnung dieser Entwicklungen in acht thematischen Etappen ermöglicht es, zentrale Fragen der heutigen Denkmaldebatte zu stellen: Was ist Kulturerbe? Wer definiert Kulturerbe? Für wen wird Kulturerbe geschaffen? Kulturerbe oder Kulturerben?
Praktische Informationen.
Treffpunkt: 2, Place de Metz, L-2954 Luxemburg-Gare
Begrenzt auf 25 Teilnehmer
Anmeldung (verpflichtend) – Lëtzebuerg City Museum
E-Mail: visites@2musées.vdl.lu
Telefon: 4796 4500
Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:00–16:30 Uhr – Stadt Luxemburg, Bahnhofsviertel
Veranstaltung im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals 2026.
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Sonntag 18.10.2026
15H00
- 16H30
Einzeltickets:
- Rundgang – Kulturerbe und Migration: Eine Beziehung, die sich täglich neu erfindet : Gratis
Kulturerbe und Migration – eine Beziehung, die täglich neu gestaltet wird in Bildern
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