Concert de Midi
Blandine Waldmann studierte zunächst Klavier und Violine, entschied sich dann aber für das Keyboard und bildete sich bei Désiré N'Kaoua weiter. Anschließend trat sie in das Königliche Französischsprachige Konservatorium in Brüssel ein, wo sie von Dominique Cornil unterrichtet wurde. Sie gewann erste Preise für Klavier und Kammermusik und wurde am Königlichen Niederländischsprachigen Konservatorium in Brüssel in die Klassen von Alexandre Madzar und Daniel Blumenthal aufgenommen. Nach zwei Masterabschlüssen mit Auszeichnung in diesen Fächern bildete sich Blandine Waldmann durch die Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen in Frankreich, Großbritannien, Belgien und Italien weiter, wo sie von Musikerpersönlichkeiten wie Anne Queffélec, Jean-Michel Damase, Piet Kuijken, Dirk Vermeulen, Christopher Elton, Volker Banfield, Vincenzo Balzani, Eugen Indjic und Eugene Pridonoff fachkundig beraten wurde.
.Diese umfassende und vielseitige Ausbildung führte dazu, dass sie von 2014 bis 2017 an zahlreichen internationalen Wettbewerben teilnahm, bei denen sie sich in den vorderen Rängen platzieren konnte: Erste Preise bei den Wettbewerben Erik Satie in Lecce, Paolo Barrasso, Le Note Sinfonie, Florestano Rossomandi, Eurorchestra da Camera „Nuovi Interpreti“ in Bari, E-Muse in Athen, IMKA, Lucia Iurleo, in Matera; aber auch American Protégé International Competition, Bradshaw & Buono International Piano Competition in New York oder Grand Prize Virtuoso in Salzburg. Die Säle und Festivals in Europa und den Vereinigten Staaten öffnen ihm ihre Bühne: Carnegie Hall in New York, Cadogan Hall in London, Grande Salle des Conservatoire Royal et du Wolubilis in Brüssel, Academia Santa Cecilia in Rom, Villa Campolieto in Ercolano, Byzantinisches Museum in Athen, Festival Vlaanderen International in Brüssel, Festival della Valle dell'Orfento in Caramanico Terme, Nuit du patrimoine de Sarlat-la-Canedat...
Ihr Temperament führt sie natürlich zu den virtuosen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, doch Blandine Waldmann entwickelt eine natürliche Affinität zu einem sehr breiten Repertoire, das von Bach über Mozart, Beethoven, Chopin, Liszt, Brahms, Debussy, Ravel, Franck, Tschaikowsky, Skrjabin und Messiaen bis hin zur Musik unserer Zeit reicht. Als leidenschaftliche Anhängerin des Repertoires ihrer Zeit arbeitet sie gerne mit Komponisten von heute zusammen. So arbeitet sie beispielsweise mit Frédérik Van Rossum (Catharsis, für zwei Klaviere) zusammen und trifft sich mit dem schwedischen Komponisten Jonathan Östlund im Rahmen der Herausgabe eines Doppelalbums, das mehrere seiner Werke für Klavier solo und Kammermusik umfasst (Divine Art Label). Seine Diskografie wurde 2018 um die CD Momentum (Dux Label) erweitert, die Mussorgsky, Skrjabin und Brahms gewidmet ist. Im Jahr 2025 wurden mehrere Singles veröffentlicht, beginnend mit der Transzendentalen Etüde Nr. 12 und Drei Tröstungen S. 172 von Liszt.
Eglise Protestante
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