Soniq Kollektiv
Gemeinsam mit der luxemburgischen Schauspielerin, Sängerin und Performerin Sascha Ley und dem Wuppertaler Lautpoeten Mitch Heinrich hat das Kölner Kollektiv SONIQ ein Programm erarbeitet, das literarische Texte jenseits des Formates einer Lesung neu darstellt. Der seit Jahrzehnten unerschrocken und un- beugsam für die Meinungsfreiheit kämpfende Salman Rushdie liefert mit seinem aktuellen Roman „Victory City“ den roten Faden und die Inspirationsquelle für das vorliegende Projekt. In seinem Werk verweben sich indische Mythologie und Geschichte in einer Fantasiewelt.
Gleichzeitig werden sehr reale Bezüge zu den brennenden Themen der Jetzt-Zeit aufgezeigt: Macht und Machtmissbrauch, Aufstieg und Fall einer Weltmacht, Frauen in einer patriarchalen Welt.
Die Bedeutung Indiens im globalen Machtgefüge wächst exponentiell, seine bedeutsame Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels ist unbestreitbar, seine Position am Scheideweg zwischen Demokratie und Autokratie lässt hoffen oder bangen. Mit seiner Lebensbe- jahung verkörpert Salman Rushdie eine optimistische Grundhaltung, die in den heutigen Zeiten für das Überleben der Menschheit immens wichtig werden kann. Inspiriert durch „Victory City“ haben Sascha Ley und Mitch Heinrich Texte und Sprachfragmente entwickelt und verarbeitet, die gesprochen, gesungen, musikalisch und schauspielerisch umgesetzt gerappt, geflüstert, deklamiert werden. Die beiden Sprachperformer treten in einen Dialog mit den Musiker*innen, deren Harmonisationen, Rhythmisierungen und improvisatorische Beiträge die Textperformance zu einem sprachlich-musikalischen Gesamtkunstwerk formen.
Auf Englisch und Deutsch und mit einer Prise Kannada
(die Sprache des indischen Bundesstaates Karnataka).
VORSTELLUNG
am 10. Juni 2026
um 20 Uhr
MIT
Mitch Heinrich
& Sascha Ley
texts, vocal performance
Christina Fuchs
clarinet, saxophone
.Ramesh Shotham
percussion.
Jarry Singla
piano, harmonium
EINE PRODUKTION DES
Soniq Kollektiv
www.soniq-music.com
Mittwoch 10.06.2026
20H00
- 21H30
Kasemattentheater
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