Polaris
„Nervenzusammenbruch in der Antarktis – russischer Forscher sticht Kollegen nieder“, titelte das Focus Magazin im Oktober 2018. Russische Ermittler kamen zu dem Schluss, dass der Angriff geschah, weil ein Forscher seinem Kollegen immer wieder den Ausgang von Büchern verraten hatte.
Oleg B. und Sergeij S. waren begeisterte Leser und füllten so die langen Stunden in der antarktischen Einsamkeit. Was wie ein ungewöhnlicher Streit über Bücher und Spoiler klingt, offenbart eine komplexe Geschichte über menschliche Grenzen in der unendlichen Weite der Antarktis.
.Als Regisseur Jan-Christoph Gockel von dem realen Verbrechen erfuhr, erkannte er darin den Auftakt zu einer größeren, noch ungeschriebenen Geschichte über Zeit, Einsamkeit, Literatur, Naturgewalten und die Frage, wie Menschen unter Extrem-bedingungen funktionieren. Im Januar 2026 reiste das künstlerische Team, Regisseur Jan-Christoph Gockel, Dokumentar- filmer Lion Bischof sowie die Schauspieler*innen Julia Gräfner und Wolfram Koch auf die Neumayer-Station III in die Antarktis. Dort begleiteten sie den Arbeitsalltag, sammelten Bilder, Stimmen und Erlebnisse und brachten sie zurück nach Europa.
.| Datum | Uhrzeit | |
|---|---|---|
| Mittwoch 17/03/2027 | 19H30 - 21H00 | |
| Donnerstag 18/03/2027 | 19H30 - 21H00 | |
| Freitag 19/03/2027 | 19H30 - 21H00 | |
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