Verwuerelter
Die luxemburgische Faschingstradition
Verwuerelter gehören fest zur luxemburgischen Faschingstradition. Das frittiere Gebäck, dessen Name auf die unregelmäßig verknotete Form anspielt, wird bis heute gerne zu Hause zubereitet und frisch mit Puderzucker serviert. Ein Klassiker, der Einfachheit und Genuss verbindet.
Zutaten
- 220 g Mehl
- 50 g Speisestärke
- ½ Päckchen Backpulver
- 1 EL Zucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 2 Eier
- 75 g weiche Butter
- 50 ml Sahne
- etwas Zitronenabrieb
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
Die Fritteuse auf 175 °C vorheizen.
Mehl, Speisestärke, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz auf eine Arbeitsfläche sieben.
In der Mitte eine Mulde formen
Eier, Butter und Sahne hineingeben
Alles rasch zu einem weichen, glatten Teig verarbeiten.
Zitronenabrieb hinzufügen.
Den Teig nur kurz kneten, bis er zusammenhält (Der Teig soll weich sein, aber nicht kleben.) Je nach Größe der Eier oder Mehltyp kann der Teig leicht variieren.
Falls er zu klebrig ist, vorsichtig etwas Mehl unterarbeiten.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
In ca. 10–12 cm lange und 2 cm breite Streifen schneiden.
Die Streifen locker zu Knoten formen.
Formen:
Die Teigstreifen locker zu Knoten formen, ähnlich wie bei einem einfachen Schnürsenkelknoten.
Dabei bewusst nicht festziehen: Die Verwuerelter sollen unregelmäßig und luftig bleiben, damit sie sich beim Frittieren schön öffnen.
Dabei zwischendurch wenden, bis sie rundum goldbraun sind.
Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Kurz abkühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.
Warm oder kalt servieren.