Eine Choreografie über Antin
Mit: Léa Tirabasso, Catarina Barbosa (TBC)
Rahmen: Eleanor Antin. A retrospective
Zugang: Im Eintrittspreis inbegriffen
Anmeldung: Nicht erforderlich
Was bedeutet es, ein Kunstwerk körperlich, sinnlich, spirituell zu interpretieren?
Für die Performance greifen die Choreografin Léa Tirabasso und die Tänzerin Catarina Barbosa Eleanor Antins Werk erzählerisch und choreografisch auf und betrachten es aus einer neuen Perspektive.
.Antin entwickelte eine Reihe von Alter Egos und fiktionalen Figuren, mit denen sieihre Positionen zu den sozialen und politischen Fragestellungen artikulierte, die ihrePraxis prägten. Die Performance nähert sich Antins Werk choreografisch aus der Perspektive des zeitgenössischen Tanzes, wobei die Performerin mit einer Reihe dieser Figuren in Dialog tritt und sie am vorletzten Sonntag der Ausstellung live verkörpern und neu interpretieren wird.
Im Zentrum dieser Aktivierung steht die Figur der Ballerina – ein Motiv, das sich durchAntins Leben und Werk zieht. In der Bewegung Gestalt annehmend, wird die Figur auf eine Weise neu aufgegriffen, die sowohl Antins Reflexionen über die Zwänge von Grazie und Weiblichkeit als auch die Unmöglichkeit dieses von ihr kritischhinterfragten Ideals widerspiegelt.
In der Live-Interpretation nimmt die Ballerina nach und nach Gestalt an und lädt das Publikum ein, eine der prägendsten Figuren Antins in einer frischen, lebendigenPräsenz neu zu entdecken.
Biografien: .
Léa Tirabasso ist eine vielfach ausgezeichneteTänzerin und Choreografin aus Ostfrankreichmit italienischen Wurzeln. In ihrer Arbeit untersucht sie den Körper als Ort von Instinkt, Spannung und Transformation. Dabei greift sieauf ihren Hintergrund in Kunstgeschichte und moderner Literatur ebenso zurück wie auf ihreAusbildung an der London Contemporary Dance School. Zudem verfügt sie über einenMaster of Arts in Professional Practice der Middlesex University. Als Performerin arbeitete Tirabasso mitzahlreichen internationalen Künstler:innen und Compagnien zusammen, darunter José Vidal, Clod Ensemble, Seke Chimutengwende, Bernard Baumgarten, Omar Rajeh und Nicole Seiler. Von 2011 bis 2013 war sie festesEnsemblemitglied am Staatstheater Kassel, wo sie in Arbeiten von Johannes Wieland, Stephanie Thiersch, Linda Kapetanea & Jozef Fruček, Michael Langeneckert und Chris Haring auftrat. Ihre eigenständigen Werke – love me tender, TOYS, The Ephemeral Life of an Octopus, Starving Dingoes und In the Bushes – tourtendurch Europa und weltweit und waren unteranderem bei der Tanzmesse Düsseldorf, imCDCN Les Hivernales in Avignon, beim Seoul International Dance Festival sowie beimEdinburgh Fringe zu sehen. 2023 schuf sie The Kingdom für Tanzmainz. Tirabassos Arbeit wirdregelmäßig von TROIS C-L und demluxemburgischen Kulturministerium unterstützt. Über ihre choreografische Praxis hinaus ist Léa Tirabasso als Dramaturgin und Mentorin in internationalen choreografischen Projektentätig. Sie begleitet künstlerische Prozesse, konzeptionelle Entwicklungen und verkörperlichte Forschungsansätze. Darüberhinaus unterrichtet sie im In- und Ausland, istals Gastdozentin am University College London tätig und engagiert sich als Botschafterin für The Eve Appeal, eine britische Organisation mitSchwerpunkt auf gynäkologischer Gesundheit.
Catarina Barbosa ist eine portugiesischeChoreografin und Performerin aus Póvoa de Varzim und lebt in Luxemburg. In ihrer Arbeit bewegt sie sich im Spannungsfeld von Verletzlichkeit und Stärke und setzt sich mitFragen von Identität, Feminismus, weiblicherLust, Schwesternschaft und Sinnlichkeitauseinander. Als Mitbegründerin von AWA – As We Are entwickelt sie gemeinsam mit Baptiste Hilbert rohe und körperlich intensive Performances, die Widerstandskraft, Empowerment und verkörperten Selbstausdruck in den Mittelpunktstellen. Ihre Ausbildung absolvierte sie am Portugiesischen Nationalkonservatorium sowiespäter am Ballet Junior de Genève. Sie arbeitete an Produktionen von Stijn Celis, Roy Assaf, Gustavo Ramírez, Thierry Malandain, Barak Marshall, Cie 7273, Ken Ossola und Lucinda Childs. Zudem trat sie international mitder Compagnie Gilles Jobin in Quantum (2013) auf. Seit 2016 lebt Catarina Barbosa in Luxemburg, wo sie die künstlerische Leitung von AWA innehat und zugleich ihre Arbeit alsunabhängige Performerin weiterentwickelt. Sie kollaborierte unter anderem mit Benvindo da Fonseca, Bernard Baumgarten, Saeed Hani, Sarah Baltzinger, Sandy Flinto & Pierrick Grobéty, Giovanni Zazzera, Corps in Situ, Laura Arend, Brian Ca, Arthur Pita und Léa Tirabasso. Zuletzt realisierte sie die AWA-ProduktionenMARY’S DAUGHTERS (Premiere im Mai 2025) und Estranha Forma (Premiere im November 2025).
| Datum | Uhrzeit | |
|---|---|---|
| Sonntag 01/02/2026 | 14H00 - 14H30 | |
| Sonntag 01/02/2026 | 17H00 - 17H30 | |
Einzeltickets:
- Erwachsene : 10€
- Personen von 21 bis einschließlich 25 Jahren | Senior*innen: 65 Jahre und älter | Gruppen ab 15 Personen: 7€ pro Person : 7€
- Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren | Studierende mit gültigem Studierendenausweis | Menschen mit Behinderung und ihre Begleitperson | Inhaber*innen folgender Karten: Mudam à 2, Freunde der Museen, Kulturpass, Presse, ICOM, CIMAM : Gratis
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